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Im Iran schreiben, in Deutschland veröffentlichen


In der iranischen Gegenwartsliteratur nimmt Amir Hassan Cheheltan eine besondere stelle ein. Die 63-jährige Autor sind seit über 15 jahren in Iran selbst nicht veröffentlicht.

Denn” Cheheltan will weder Politik noch Erotik aus seinen Werken verbannen” genau die Punkte die für die vorherrschenden Zensur in Iran rote <linien darstellen.

Seit 2015 werden seite anziehende Romane in Deutschland übersetzt, Bisher 8 an der zahl.

Der Deutsche Bundespräsident Frank Walter Steinmeier gehört zu seinen Leser*innen. Im März lud er Cheheltan ein, um über seinen Roman „Der Kalligraf von Isfahan“ zu sprechen. Nasrin Bassiri hat den Schriftsteller für Iran Journal interviewt, das Sie im vollen Text , link unten, lesen können.

Cheheltan lebt mit seiner Frau in Iran und ist häufig Gast bzw “Writer in Residence” im Europäischen Ausland. In Iran wurde sein erster Roman vor 42 Jahren, als er gerade den Schulabschluss machte, veröffentlicht. Seit 15 Jahren ist aber in Iran kein einziges Buch von ihm erschienen. Cheheltan empfindet die bestimmende und in Iran derzeit vorherrschende Zensur als Beleidigung der intellektuellen Kapazität eines Autor, dem er sich auf keinen Fall beugen will.

Das aktuelle Buch “ Der Zirkel der Literaturliebhaber” das am22.11.2021 auch in Wien von der Alten Schmiede und mit der Moderation von der österreichischen Autorin Angelika Reitzer gestreamt wurde, ist stark von der eigenen Biografie beeinflusst bezieht sich zugleich und im Zusammenhang auf die <präsenz der Erotik in der klassischen Persischen Poesie. Das Buch hat auf anderer Ebene n die großen politischen Umwälzungen in Iran ebenfalls im Fokus. All das ergibt eine besonders spannende literarische Textur.

Die in diesem Dossier angeführten Links sind Zugänge zu weiteren Informationsquellen über diesen besonderen Autor, für interessierte Leser*Innen die mehr über Amir Hassan Cheheltan und seine literarische Welt erfahren wollen.






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